1. Werktagsgottesdienste: finden weiterhin statt, jedoch nur noch ohne Öffentlichkeit. Der Priester betet im Namen der ganzen Gemeinde. Die Gottesdienste müssen ohne Öffentlichkeit gehalten werden, d.h. z. B. vor oder nach der Öffnung der Kirche.

2. Sonntagsmessen und Österliche Tage werden auch ohne Öffentlichkeit stattfinden. (siehe dazu Osterpfarrbrief)

3. Die Kirchen bleiben offen. Alle Gläubige sind zum persönlichen und stillen Gebet, zum Entzünden einer Kerze, zum tröstlichen Verweilen im Haus Gottes eingeladen.

4. Eine kirchliche Beisetzung/Beerdigung kann nur im engsten Familienkreis ohne öffentliche Einladung stattfinden. Am selben Tag kann der Priester bei seiner Messe (ohne Öffentlichkeit, auch ohne Angehörige) diese Messe als Requiem für den Verstorbenen / die Verstorbene feiern, nach der Zeit dieser Einschränkungen sollte dann ein gemeinsames Requiem für alle in dieser Zeit Verstorbenen oder mehrere nachgeholte Requien gefeiert werden.

5. Trauungen können derzeit nur als liturgische Feier des Priesters/Diakons mit Brautleuten und den beiden Trauzeugen stattfinden.

6. Taufen könnten ebenfalls nur als Einzeltaufe im engsten Kreis, d.h. mit Täufling, Eltern, Geschwistern und Paten stattfinden. Eine Nottaufe ist unter den üblichen Bedingungen immer möglich.

7. Die Internetseite www.ignatius.de bietet verschiedene Anregungen für Hausandachten. Für Hausandachten, Fürbitten, Gebete usw. werden in den kommenden Tagen noch Ideen und Anregungen versandt. Die Streaming-Dienste über das Internet aus dem Dom sowie weitere zahlreiche Möglichkeiten der Gottesdienstteilnahme in TV, Radio und Internet bleiben bestehen und sollten reichlich genutzt werden. Laden wir die Gläubigen ein, zuhause vor dem Kreuz oder vor einem Marienbild gerade in dieser Zeit zu beten und zu singen und die modernen Medien zu nutzen.